Mittagsbetreuung

Träger und Organisation:  

Die Mittagsbetreuung an der Grundschule Zell befindet sich bereits seit 2002 in gemeindlicher Trägerschaft. Seit dieser Zeit wird eine Nachmittagsbetreuung für eine kontinuierlich steigende Kinderzahl angeboten: Zuletzt gab es für das Schuljahr 2015/2016 ca. 80 angemeldete Kinder. entspricht einer Quote von weit über 50%. Dies bestätigt, dass die Mittagsbetreuung von Kindern und Eltern sehr gut angenommen wird.

Von Anfang an wurde darauf Wert gelegt, dass pädagogische Fachkräfte in der Mittagsbetreuung beschäftigt werden; dies sichert eine fachlich kompetente Betreuung der Zeller Schulkinder am Nachmittag. Die Einrichtung wird von vier pädagogischen Fachkräften, sowie einer Erzieherin in Ausbildung betreut. Die fachliche Leitung der Mittagsbetreuung liegt bei Simon Henche, Sozialpädagoge der Marktgemeinde Zell a. Main.

Räumlichkeiten:

Im Zuge der gestiegenen Nachfrage nach Plätzen in der Mittagsbetreuung wurden von der Grundschule Zell (ehemals Grundschule und Teilhauptschule II) vier Räume für die Mittagsbetreuung zur Verfügung gestellt. Seit dem Schuljahr 2015/16 wird ein weiterer Raum als Hausaufgabenraum genutzt. Weiterhin stehen der Mittagsbetreuung der Pausenhof, der Schulsportplatz, sowie ein Teil des Schulgartens zur Verfügung. Die Räume sind kindgerecht gestaltet und ausgestattet. Die Gestaltung und Ausschmückung der Räume erfolgt in gemeinsamer Arbeit mit den Kindern. Die Gruppenräume werden jahreszeitlich, der Bastel- und Kuschelraum nach einem bestimmten Motto dekoriert.

Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Mittagsbetreuung:

Die Räume der Mittagsbetreuung befinden sich direkt im Schulgebäude. Diese räumliche Nähe hat sich in der Vergangenheit als großer Vorteil erwiesen: Einerseits wird den Schülern so ein nahtloser Übergang von der Schule in die Nachmittagsbetreuung ermöglicht,  anderseits ist durch die räumliche Nähe von Schule und Mittagsbetreuung eine intensive Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen möglich. Dies beinhaltet gemeinsame Absprachen (z.B. existiert eine gemeinsame Hausordnung), Aktionen (Feste, Veranstaltungen etc.), sowie regelmäßige Angebote (z.B. die Leseclubs – siehe auch 2.)

Seit dem Schuljahr 2015/2016 ist eine Erzieherin in Ausbildung sowohl in der Grundschule als auch in der Mittagsbetreuung tätig: Dies veranschaulicht die enge Kooperation zwischen Mittagsbetreuung und Grundschule und ermöglicht eine noch engere Verzahnung der beiden Einrichtungen. Der fachliche Austausch und die gegenseitige Unterstützung werden sowohl auf der Leitungsebene zwischen Schulleiterin Christine Tell und Sozialpädagoge Simon Henche, als auch direkt zwischen den BetreuerInnen der Mittagsbetreuung und den Lehrerinnen der Grundschule umgesetzt.

Ablauf der Mittagsbetreuung:

Die Kinder werden an allen Schultagen ab 11.00 Uhr betreut. Zu Schuljahresbeginn werden die Erstklässler von einer BetreuerIn vom Klassenzimmer abgeholt. Später - wenn der Weg bekannt ist - kommen die Schüler selbständig nach Unterrichtsende direkt in die Mittagsbetreuung. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, sich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, ggf. unter Anleitung, zu beschäftigen. Verschiedenste Angebote an Spielmaterial sollen die Kinder zu kreativem Freispiel anregen. Regelmäßig werden gezielte Beschäftigungen angeboten. Hausaufgaben können von den Kindern im eigens eingerichteten Hausaufgabenraum unter Aufsicht einer BetreuerIn angefertigt werden. Um ca. 13:00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit an einem warmen Mittagessen teilzunehmen. Die Mittagsbetreuung endet spätestens um 16.30 Uhr (freitags um 15.00 Uhr).

Pädagogische Zielsetzung:

Die Mittagsbetreuung ist ein Ort, in dem die Kinder nicht nur beaufsichtigt werden, sondern vor allem auch soziale Erfahrungen sammeln können. Die Gestaltung der gemeinsamen Zeit ist abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kinder nach dem Ende eines Unterrichtsvormittags. Die Zeit in der Mittagsbetreuung soll daher nicht arbeitsbetont sein, sondern es stehen Entspannung und Erholung, freie Aktivitäten und Kommunikation im Vordergrund. Hierzu gehört auch das Erarbeiten von für alle Kinder verbindlichen Gruppenregeln, die den Kindern helfen das soziale Miteinander zu üben. Kleine Feste (Fasching, Weihnachten, Jahresabschluss), Geburtstagsfeiern, gemeinsame Aktivitäten stärken das Gemeinschaftsgefühl.